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Juist deklassiert - Über Norderney lacht die Sonne.....

Bericht vom 03.05.2010 (Sparte Fussball)

Quelle: NoMo/HP

...über Juist die ganze Welt !
Mit einem mehr als deutlichen 8:1 haben die Tus Herren den "geliebten" Nachbarn deutlich die Grenzen aufgezeigt ! Fast 500 mitgereiste Norderneyer konnten bei prächtigem Wetter den Kantersieg im Juister "Dünenkessel" bejubeln. Das Spiel selber kann in Ausschnitten unter "www.fussball.de" nochmals genossen, oder auch zu Trainingszwecken herangezogen werden, nicht wahr liebe Juister ?! Beim nächsten Spiel ziehen wir dann vielleicht doch die Gummistiefel an, damit Ihr auch eine Chance habt !!!
Wie dem auch sei.... Wir hatten unseren Spass !


(der) – Menschen, denen Fußball egal ist, können jetzt aufatmen. Das Spiel des Jahres des TuS Norderney ist gelaufen. Beim nächsten Heimspiel des TuS Norderney werden wieder die üblichen 50 Verdächtigen am Spielfeldrand stehen. Das war am gestrigen Sonntag anders und der Anhang des TuS Norderney opferte praktisch den kompletten Sonntag, um zu sehen, wie die Norderneyer Fußballer
sich auf Juist schlugen. Zuvor hatte sich in den letzten Tagen vor dem Spiel die
Zahl der mitreisenden Fans beinahe stündlich gesteigert. Am Freitag waren offiziell 380 Karten für das Spiel verkauft. Am Sonnabend entschied die Reederei-Frisia statt mit zweier kleiner Schiffe die „Frisia 9“ einzusetzen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Nach Angabe von Reederei-Prokurist Rolf Harms waren auf der Fahrt nach Juist 476 Passagiere an Bord. Von denen wollten beinahe alle das
Spiel sehen. Nach dem Anlegen zog ein rot-weißer Zug durch die Straßen des Ortes zum Fußballplatz an der Schule, von den Juistern „Dünenkessel“ getauft, wo der Norderneyer Anhang von den nicht minder zahlreichen Juistern erwartet wurde. Die offizielle Besucherzahl wurde vom TSV Juist mit 882 angegeben. Die sahen ein Spiel, das über weite Strecken vom TuS Norderney dominiert wurde. Bereits in der 3. Spielminute war er Arnold „Ailton“ Ukena, der den ersten Treffer für den TuS
Norderney erzielte. Die Juister hatten dem sicheren und über weite Strecken drückenden Auftritt der Nachbarinsulaner wenig entgegen zu setzen und fielen in der ersten Halbzeit vor allem mit Fouls auf, die der sehr gut agierende Schiedsrichter sofort ahndete. Er wurde dabei von Linienrichtern unterstützt. In der 13. Spielminute fiel der zweite Treffer für die Gäste. Danach schien es, als habe der TuS Norderney den Faden verloren. Die Juister, den Wind im Rücken, versuchten besser ins Spiel zu kommen. In der 22. Minute kamen die Gastgeber
mit einem direkten Torschuss zur ersten Torchance. Torwart Steffen Groneberg hielt sicher. In der 31. Minute stand der TSV wieder gefährlich vor dem Kasten der Gäste, wieder hielt Groneberg den Vorsprung fest. Damit war es mit dem Selbstbewusstsein der Juister auch schon wieder vorbei. In der 33. Minute zappelte der Ball nach einem indirekten Freistoß erneut im Netz der Gastgeber. Mit 0:3 ging es in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff versuchten die Spieler des TSV noch einmal alles, um den Anschluss nicht zu verpassen, zeigten ihr Kämpferherz und
kamen immer wieder gefährlich in den Strafraum, ohne allerdings zum Abschluss zu kommen. So ab der 60. Spielminute meldete sich der TuS Norderney zurück und wurde in der 64. Minute mit dem 0:4 aus Sicht der Juister belohnt. Drei Minuten Später musste der Schiedsrichter erneut in die Tasche greifen und gab nach einem mutwilligen Handspiel im Strafraum der Juister zunächst Rot gegen den TSV, der somit auch noch in Unterzahl auf dem Platz stand und einen Handelfmeter, den der Norderneyer Keeper Steffen Groneberg souverän verwandelte. Danach gab es praktisch keinen Widerstand mehr. 0:6 (73.), 0:7(75.), 0:8 (81. Spielminute), die Tore fielen fast im Minutentakt. Die Fans, Gastgeber wie Gäste feierten sich selbst. Praktisch mit dem Schlusspfiff gelang
den Juistern der Ehrentreffer in einer Begegnung in der es außer um Ruhm und Ehre um nichts ging. Der TuS spielt um den Aufstieg nicht mit und der TSV muss um den Abstieg nicht fürchten. So können sich die Fans der Inselvereine schon auf die nächste Spielzeit vorbereiten. Ob diese Begeisterung dann noch aufrecht erhalten werden kann, wird man sehen. Die Norderneyer Fans haben sich ordentlich verhalten. Rufe von der Juister Tribüne wie „Scheiß Norderneyer“
und „Hurensöhne“ wurden mit „Ohne Tussis wär hier gar nichts los gekontert.

Bilder zum Bericht: